Bezirksporträt
Eimsbüttel
Der flächenkleinste und am dichtesten bewohnte Bezirk – Gründerzeit im Süden, Neubaugebiete und Feldmark im Norden.
Auf einen Blick
- 270.000
- 9
- 50 km²
Porträt
Eimsbüttel ist mit rund 50 Quadratkilometern der kleinste Hamburger Bezirk und zugleich der am dichtesten bewohnte. Der südliche Teil rund um den Stadtteil Eimsbüttel selbst, Hoheluft-West und die Sternschanze ist geprägt von Gründerzeitblöcken, die kaum Lücken lassen.
Nach Norden hin ändert sich der Charakter vollständig: Niendorf, Schnelsen und Eidelstedt sind Nachkriegs- und Neubaugebiete mit Reihenhäusern und Grünzügen, im äußersten Norden schließt sich mit Lokstedt und der Feldmark eine fast dörfliche Randlage an.
Die Sternschanze gehört formal zu Altona, das angrenzende Schanzenviertel-Gefühl reicht aber weit nach Eimsbüttel hinein – eine der vielen Stellen, an denen Hamburger Bezirksgrenzen und gefühlte Stadtteilgrenzen auseinanderfallen.
Verkehrlich ist der Bezirk vom U-Bahn-Ausbau geprägt: Die Achse nach Niendorf und die geplanten Erweiterungen bestimmen, welche Lagen mittelfristig aufwerten.
Verwaltung
Ein kleines Bezirksgebiet mit hoher Einwohnerdichte bedeutet kurze Wege, aber auch viele Nachbarschaftskonflikte: Stellplätze, Außengastronomie und Baulückenschließungen machen einen großen Teil der bezirklichen Verfahren aus.
Sitz der Bezirksverwaltung: Bezirksamt Eimsbüttel. Adressen, Öffnungszeiten und Zuständigkeiten der einzelnen Dienststellen stehen im Behördenfinder der Stadt; für Meldewesen und Ausweise ist das Kundenzentrum des Bezirks zuständig – wobei Sie sich für die meisten Anliegen in jedem Hamburger Kundenzentrum anmelden können.
Stadtteile
Bekannte Stadtteile des Bezirks:
- Eimsbüttel
- Hoheluft-West
- Harvestehude
- Rotherbaum
- Stellingen
- Lokstedt
- Niendorf
- Schnelsen
- Eidelstedt
Insgesamt umfasst Eimsbüttel 9 der 104 Hamburger Stadtteile. Die Bezirksgrenzen decken sich dabei nicht immer mit dem, was im Alltag als zusammengehörig empfunden wird.